Nachdem die Marke Vox seit den späten fünfziger Jahren für ihre berühmten Verstärker steht, legt sie heute auch wieder interessante Gitarrenmodelle auf. Wir stellen Euch die sechs wichtigsten Serien vor, damit Ihr wisst, welche Vox-Gitarre am besten zu Euch passt
Die günstigste, heutige Gitarrenreihe bei Vox nennt sich 22er und ruft selbstbewusst aus, Profiqualität zum Freundschaftspreis zu bieten. Die Instrumente mit doppeltem Cutaway machen sich die Herstellungsverfahren, den Styling-Ansatz und eine Vielzahl der Komponenten zunutze, die auch bei den 77er-, 55er- und 33er-Modellen sowie der Virage-2-Serie zu finden sind.
Auch hier hat der Hersteller auf die Attribute seines Sortiments geachtet, indem das bewährte 3D-Korpusdesign, gute Balance und geringes Gewicht für prima Spielkomfort sorgen – inklusive des eingeleimten Mahagonihalses mit Palisander-Griffbrett und seiner speziell konturierten Hals-Korpusverbindung zur freien Bespielbarkeit der hohen Lagen.
Die Hardware kennen wir ebenfalls bereits von den höherpreisigen Vox-Modellen: Eine MaxConnect-Brücke aus Aluminium bietet eine lange Sattelstrecke und ihre „Full Contact“-Form sowie ihr Federgewicht tragen zu einem fetten, vollen Sound mit brillanten Obertönen bei. Die Saiten werden an der Stegrückseite eingefädelt und lassen sich daher in Windeseile austauschen, während die Vox-eigenen Stimmmechaniken saubere Stimmfestigkeit gewährleisten.
Alle 22er-Gitarren sind mit zwei kompakten XLM-Humbuckern ausgestattet. Dies steht für Xtra Loud Mini und bedeutet, dass man per Schalter zwischen einem Lead- und einem Rhythmus-Sound wählen kann. Hinzu kommt ein Dreifach-Wahlschalter, mit dem sich entweder einer der beiden Tonabnehmer oder beide gleichzeitig aktivieren lassen – und natürlich ein Volume- sowie ein Tone-Poti.
Die 22er ist als Doublecut-Ausführung in den Farben Weiß, Schwarz, Rot und Sunburst erhältlich und kostet UVP 535,- Euro.